Anwendung

Sprüheigenschaften

Je nach Düsenwahl variiert das Sprühbild der Pulverbeschichtung. Alle Pulverbeschichtungs-Sprühwolken sollten jedoch einen gleichmäßigen, weichen Pulverstrahl ohne Spritzer und Spritzer bilden.

Anstieg

Der Pulverfluss ist nicht kontinuierlich und ungleichmäßig, er tritt während der Anwendung stoßweise oder spritzt.

  • Mögliche Ursache

    Die Einstellungen der Spritzpistole sind nicht optimiert.

  • Lösung

    Hohe Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt die Anwendung. Passen Sie die Umgebungsbedingungen für eine optimale Anwendung an. Prüfen Sie Schläuche, Pumpen und Pistolen auf Verstopfungen. Stellen Sie sicher, dass die Luftzufuhr für ein gutes Luftvolumen ausreicht.

  • Mögliche Ursache

    Der Pulverfluss ist nicht kontinuierlich.

  • Lösung

    Siehe die Seiten „Fluidisierung“ und „Versorgungsprobleme“. Sorgen Sie für ausreichende Pulvermengen.

  • Mögliche Ursache

    Metallische Effekte: Spritzen tritt auf, wenn sich metallische Partikel an den Düsen der Pistole ansammeln.

  • Lösung

    Die Düsen der Spritzpistolen sollten regelmäßig überprüft und gegebenenfalls gereinigt werden. Im Wirbelschichtverfahren kann ein höherer Luftdruck als üblich erforderlich sein, da metallische Farben eine höhere Dichte als einfarbige Farben aufweisen können.


Verpackung

Mangelhaftes Umwickeln. Durch die einseitige Positionierung der Spritzpistole lässt sich auf der gegenüberliegenden Seite nur eine minimale Foliendicke erzielen.

  • Mögliche Ursache

    Die Einstellungen der Sprühanlage sind nicht optimal, insbesondere:

    • zu hohe Pulverzufuhr, was zu schlechter Ladung führt;
    • Der Luftstrom ist zu hoch, wodurch das Pulver am Bauteil vorbeigeblasen wird;
    • Der Luftstrom ist zu stark, wodurch das Pulver vom Absaugsystem abgesaugt wird, bevor es das Bauteil erreicht.
    • Die Spannung der Pistole ist zu niedrig.
  • Lösung

    Reduzieren Sie die Pulverzufuhr und überprüfen Sie den Luftstrom. Ist der Luftstrom zu hoch, vergrößern Sie den Abstand zwischen Pistole und Werkstück.

    Erhöhen Sie die kV-Zahl an der Kanonenspitze.

  • Mögliche Ursache

    Unzureichende elektrische Erdung

  • Lösung

    Verwenden Sie saubere Haken. Prüfen Sie die Kontaktflächen auf Ablagerungen von ausgehärteter Beschichtung, Fett oder anderen isolierenden Materialien, die die Erdung beeinträchtigen könnten. Prüfen Sie die Qualität der Erdung; der Widerstand sollte unter 1,0 Megaohm und idealerweise unter 0,5 Megaohm liegen.

  • Mögliche Ursache

    Schlechte Positionierung der Teile

  • Lösung

    Hängekonfiguration anpassen

  • Mögliche Ursache

    Zu viele Feinanteile im Pulver

  • Lösung

    Erhöhen Sie das Verhältnis von Neuware zu Recyclingmaterial.


Schlechte Durchdringung

Das Pulver dringt nicht in einen Kasten (einen Faraday-Käfig) ein; dies wird besonders an den Ecken deutlich.

  • Mögliche Ursache

    Die Einstellungen der Sprühanlage sind nicht optimal, insbesondere:

    • Die Pulverfördermenge ist zu gering;
    • Die Luftgeschwindigkeit ist zu hoch;
    • Die Spannung ist zu hoch;
    • Schlechtes Sprühbild und mangelhafte Pistolenpositionierung.
  • Lösung

    Passen Sie die Einstellungen der Spritzpistole an. Überprüfen Sie die Wahl der Düse; ein flaches Spritzbild kann anstelle eines konischen Deflektors für die Beschichtung schwer zugänglicher Stellen eines Werkstücks hilfreich sein.

  • Mögliche Ursache

    Das Bauteil verfügt nicht über eine ausreichende elektrische Erdung für das Eindringen des Pulvers und die Bildung eines Films.

  • Lösung

    Prüfen Sie die Kontaktflächen zwischen den Teilen und den Vorrichtungshaken und stellen Sie sicher, dass sich keine ausgehärtete Pulverbeschichtung oder andere isolierende Materialien angesammelt haben. Die Vorrichtungen dürfen nicht zu dünn sein, und die Erdung muss sicher und geprüft sein. Der Widerstand sollte idealerweise unter 0,5 Megaohm, spätestens jedoch unter 1,0 Megaohm liegen.