Anwendung
Filmdicke
Die Trockenfilmdicke (DFT) wird in Mikron (Millionstel Meter, 1 Mikron = 1/1000 Millimeter) oder in Mil (Tausendstel Zoll, 1 Mil = 1/1000 Zoll) gemessen.
1 mil entspricht ungefähr 25 Mikrometern. Hersteller entwickeln Beschichtungen unter Berücksichtigung einer Trockenfilmdicke (DFT). Abweichungen vom empfohlenen Bereich können unerwünschte Folgen haben.
DFT zu niedrig
Das Substrat scheint durch und/oder die Pulverbeschichtung weist einen ungleichmäßigen, körnigen Verlauf auf. Die Trockenfilmdickenmessung (DFT) zeigt, dass die Beschichtung unterhalb der empfohlenen Schichtdicke liegt.
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Mögliche Ursache
Die Einstellungen der Spritzpistolen sind nicht optimiert:
- Die Pulverförderrate ist zu hoch, um das Pulver ausreichend aufzuladen.
- Der Luftdruck der Waffe ist zu hoch
- Die Spannung ist zu niedrig
- Abgenutztes Venturi-Rohr oder Pumpe
- Schlechte Positionierung der Pistole – das Pulver wird entweder über das Werkstück hinausgeblasen oder vom Werkstück weg abgesaugt.
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Lösung
Überprüfen Sie die Einstellungen und besprechen Sie diese mit Ihrem Spritzpistolenlieferanten.
- Verringern Sie die Pulverfördermenge, bis das Pulver ausreichend geladen ist.
- Reduziere den Luftdruck nach vorne.
- Erhöhen Sie die kV-Zahl; überprüfen Sie außerdem die elektrische Durchgängigkeit des gesamten elektrostatischen Systems und reinigen oder reparieren Sie gegebenenfalls spannungsbegrenzende Bauteile.
- Verschleißteile ersetzen
- Position der Spritzpistole und Luftdurchsatz anpassen und optimieren.
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Lösung
Prüfen Sie die Kontaktflächen zwischen den Teilen und den Vorrichtungshaken und stellen Sie sicher, dass sich keine ausgehärtete Pulverbeschichtung oder andere isolierende Materialien angesammelt haben. Die Vorrichtungen dürfen nicht zu dünn sein, und die Erdung muss sicher und geprüft sein. Der Widerstand sollte idealerweise unter 0,5 Megaohm, spätestens jedoch unter 1,0 Megaohm liegen.
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Lösung
Überwachen und regeln Sie die Luftfeuchtigkeit in der Spritzkabine und der Zuluft. Sollte die Pulverbeschichtung im Beutel zu viel Feuchtigkeit enthalten, lässt sich dies einfach beheben, indem man den Beutel öffnet und ihn einige Stunden der Luft aussetzt. Schützen Sie das Pulver währenddessen vor Verunreinigungen.
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Lösung
Falls es sich um ein Tribo-Gerät handelt, prüfen Sie bitte mit uns, ob die Beschichtung für tribostatische Anwendungen geeignet ist. Stellen Sie sicher, dass das Triborohr nicht mit Pulverpartikeln beschichtet ist, die die Reibungserzeugung beeinträchtigen. Unter bestimmten Umständen lässt sich die tribostatische Aufladung der Beschichtung durch Zugabe eines Additivs zum Fluidisierungsbehälter verbessern.
Die Beschichtung fällt ab
Die Pulverbeschichtung, die elektrostatisch am Untergrund haften sollte, löst sich ab. In extremen Fällen haftet die Pulverbeschichtung nicht an den Kanten eines Bauteils oder gar nicht.
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Lösung
Prüfen Sie die Kontaktflächen auf Ablagerungen von ausgehärteter Pulverbeschichtung, Fett oder anderen isolierenden Materialien, die die Erdung beeinträchtigen könnten. Achten Sie insbesondere darauf, dass die Vorrichtungen ausreichend dick sind und dass die Kontaktflächen zwischen Vorrichtung und Werkstück sowie zwischen Vorrichtung und Aufhängeschiene frei von Beschichtungsablagerungen sind.
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Lösung
Die Luftfeuchtigkeit in der Kabine und die Luftzufuhr müssen kontrolliert werden. Das Pulver sollte in einer kontrollierten (kühlen und trockenen) Umgebung gelagert werden. Es kann in einer kontrollierten (warmen und trockenen) Umgebung in einem Wirbelschichttrockner getrocknet werden, wobei es in der Regel ausreicht, den Beutel offen in einer trockenen Umgebung stehen zu lassen, um das Pulver zu akklimatisieren. In Ausnahmefällen können Additive verwendet werden – diese lassen sich am besten in einem Wirbelschichttrockner einbringen.
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Lösung
Manche Pulver laden sich durch Reibung tribostatisch auf, andere nicht. Kontaktieren Sie uns. Achten Sie darauf, dass das Triborohr nicht mit Pulverpartikeln beschichtet ist, da dies die Reibungsbildung beeinträchtigt. Unter bestimmten Umständen lässt sich die tribostatische Aufladung der Beschichtung durch Zugabe eines Additivs zum Fluidisierungsbehälter verbessern.
DFT zu hoch
Die Beschichtungsoberfläche weist eine orangenhautartige Struktur und/oder eine Trübung auf. DFT-Messungen zeigen, dass die Beschichtung mit einer Dicke über der empfohlenen Schichtdicke aufgetragen wurde.