Beschichtungsfehler

Krater

Bereiche in der Beschichtungsoberfläche, in denen die Schichtdicke abrupt reduziert wurde, möglicherweise bis zur Substratoberfläche.

Krater

Eine nicht vorhandene Stelle in der Pulverbeschichtung, die sich bis zum Substrat erstreckt (Durchmesser bis zu 2 mm).

  • Mögliche Ursache

    Unzureichende Vorbehandlung (z. B. Öl- und Fettrückstände).

  • Lösung

    Prüfen Sie die Vorbehandlung und stellen Sie sicher, dass die aus dem System kommenden Teile sauber sind. Wischen Sie die Oberfläche mit einem weißen Tuch ab; sie sollte keine Flecken aufweisen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an den Lieferanten der Vorbehandlung.

  • Mögliche Ursache

    Rost an Teilen

  • Lösung

    Sicherstellen, dass die Oberfläche sauber ist, empfohlene Vorbehandlung anwenden

  • Mögliche Ursache

    Unverträglichkeit mit Pulverbeschichtungen anderer Hersteller, insbesondere bei Acrylbeschichtungen.

  • Lösung

    Reinigung von Beschichtungs- und Applikationsanlagen, wenden Sie sich an den Pulverbeschichtungslieferanten.

  • Mögliche Ursache

    Die Umgebungsluft ist verunreinigt, insbesondere durch Silikonöle. Überraschenderweise können auch Deodorants dieses Problem verursachen.

  • Lösung

    Sorgen Sie für einen ausgeglichenen Luftstrom in der Anlage und vermeiden Sie Querströmungen. Besprechen Sie mit den Bedienern, ob sie die Deodorants gewechselt haben.

  • Mögliche Ursache

    Werkstück feucht/nass

  • Lösung

    Erhöhen Sie die Trocknungszeit/-temperatur im Trockenofen.

  • Mögliche Ursache

    Flüssig- und Pulverlacke im selben Werk

  • Lösung

    Unbedingt vermeiden – Anlage umkonfigurieren

  • Mögliche Ursache

    Der Grundteil wurde mit leichtflüchtigen Lösungsmitteln wie MEK oder Cellulose (Standard) Verdünnern gereinigt.

  • Lösung

    Mit Lösungsmittel getränkte Lappen saugen sich schnell mit Öl voll, das das Öl eher auf der Oberfläche verteilt, anstatt es zu entfernen. Wechseln Sie die Lappen häufiger aus oder ziehen Sie eine andere Reinigungsmethode in Betracht.


Nadellöcher

Sehr kleine Krater, die sich in der Regel nicht bis zur Oberfläche erstrecken.

  • Mögliche Ursache

    Die Beschichtung ist durch ein inkompatibles Pulver verunreinigt.

  • Lösung

    Reinigen Sie die Applikationsgeräte, wenn Sie von einem Pulver zum anderen wechseln.

  • Mögliche Ursache

    Durch Ausgasung entstandene Nadellöcher

  • Lösung

    Passen Sie die Temperatur des Trockenofens an, um sicherzustellen, dass sich keine Feuchtigkeit mehr am Werkstück befindet. Prüfen Sie das Pulver auf Öl oder Feuchtigkeit, die durch das Recyclingmaterial, die Druckluft oder das Neupulver eingebracht wurde. Ein dicker Film kann zu Ausgasungen führen. Reduzieren Sie die Filmdicke, damit die Gase während der Aushärtung durch die Oberfläche entweichen können. Polyurethan-Pulverbeschichtungen können ein Blockierungsmittel freisetzen. Zu hohe Aushärtungstemperaturen können dazu führen, dass niedermolekulare Polymerkomponenten in der Beschichtung flüchtig werden. Notieren Sie die Ofentemperaturen, falls sich Poren bilden.

  • Mögliche Ursache

    Zinksubstrat, einschließlich Feuerverzinkung oder Zinkmetallspritzen, wodurch während des Verzinkungsprozesses eingeschlossene Gase freigesetzt werden.

  • Lösung

    Zinkuntergründe sind berüchtigt. Verwenden Sie eine speziell für Zinkuntergründe entwickelte Pulverbeschichtung; tragen Sie eine Zink-Versiegelungsgrundierung auf; erwärmen Sie das Zink über die Aushärtungstemperatur vor; fügen Sie einen Entgasungsmodifikator hinzu.

  • Mögliche Ursache

    Unzureichende Spülstufen

  • Lösung

    Chemikalien aus Reinigungs- und Vorbehandlungsphasen können auf der Oberfläche antrocknen und bei höheren Aushärtungstemperaturen verdunsten. Die Bedingungen der Spülvorgänge sind zu prüfen.

  • Mögliche Ursache

    Durch Verunreinigungen in den Emissionen des Härteofens entstandene Nadellöcher.

  • Lösung

    Abdeckmaterialien werden häufig mit Weichmachern versetzt, um sie weich und flexibel zu machen. Weichmacher können flüchtige Stoffe freisetzen, die die Härte der Beschichtung verringern und zu Poren führen können. Überwachen Sie die Öfen und sorgen Sie für einen ausreichenden Luftaustausch.