Anwendung

Abdeckung

Die Deckkraft kann auf verschiedene Weise gemessen werden: Gewicht pro Fläche oder Fläche pro Gewicht. Vereinfacht ausgedrückt: Bei gleichen zu besprühenden Teilen kann sie in Teilen pro Packung angegeben werden.

Die Netzabdeckung ist gering

Unzureichende Deckkraft, die erwartete Fläche, die die Beschichtung abdecken sollte, wird nicht erreicht.

  • Mögliche Ursache

    Die Trockenfilmdicke ist zu hoch. Eine Beschichtung, die mit einer durchschnittlichen Filmdicke von 100 Mikrometern gesprüht wird, erzielt nur die halbe Deckkraft einer Beschichtung, die mit 50 Mikrometern gesprüht würde. Die meisten Beschichtungen sind für einen Sprühauftrag zwischen 60 und 100 Mikrometern ausgelegt; es gibt jedoch einige Beschichtungen, die einen höheren Filmaufbau erfordern.

  • Lösung

    Achten Sie auf die richtige Schichtdicke – siehe Empfehlungen im technischen Datenblatt.

  • Mögliche Ursache

    Kein Rekupfern. Durch das Rekupfern einer Pulverbeschichtung sollte die tatsächliche Deckkraft deutlich näher an die theoretische Deckkraft herangeführt werden, die von einer 100%igen Effizienz ausgeht. Die Menge des Rekupferns hängt zwar von der Beschichtung ab, aber als Faustregel gilt: Die Effizienz sollte mit Rekupfern bei über 90 % liegen und ohne Rekupfern nur bei 60 % der theoretischen Deckkraft.

  • Lösung

    Erwägen Sie, die Pulverbeschichtung zurückzugewinnen, anstatt sie zu verwerfen. Dies ist jedoch je nach Reinigungseffizienz und Ausfallzeiten möglicherweise nicht möglich oder wünschenswert.

  • Mögliche Ursache

    Zu großer Abstand zwischen den Teilen. Wenn die Beschichtung in den „leeren Raum“ zwischen den Teilen gesprüht wird oder sich die Spritzpistolen übermäßig ober- und unterhalb der Teile hin und her bewegen, wird die Beschichtungseffizienz verringert.

  • Lösung

    Verringern Sie den Abstand zwischen den Teilen und prüfen Sie die Vorrichtungen, um die Hohlräume so gering wie möglich zu halten. Achten Sie darauf, dass die Spritzpistolen nicht zu weit über oder unter die Teile sprühen. Für automatische Fertigungslinien bieten Anlagenlieferanten Systeme an, die Hohlräume erkennen und das Sprühen unterbrechen.

  • Mögliche Ursache

    Die anfänglichen Deckungsberechnungen basieren auf einer Beschichtungsdichte, die niedriger ist als die tatsächliche Dichte. Pigmente, insbesondere Weißpigmente, erhöhen die Dichte einer Beschichtung, sodass selbst bei ansonsten gleichen Bedingungen nicht die gleiche Deckung mit unterschiedlich farbigen Beschichtungen erzielt werden kann.

  • Lösung

    Kontaktieren Sie uns, um das spezifische Gewicht unserer Beschichtungen zu erfahren.

  • Mögliche Ursache

    Die Deckkraft der Pulverbeschichtung hängt von der Pigmentierung ab. Unterschiedliche Pigmente weisen unterschiedliche Deckkraft auf. Dunkle Farben können unter Umständen auch mit einer geringeren Schichtdicke als empfohlen aufgetragen werden, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Bei manchen Farben, insbesondere Gelb und Weiß, ist jedoch ein höherer Schichtaufbau erforderlich, um ein zufriedenstellendes, gleichmäßiges Finish zu erreichen. Dies fällt besonders auf kontrastierenden Untergründen auf.

  • Lösung

    Führen Sie zunächst einen Beschichtungstest durch, um die optimale Schichtdicke zu ermitteln. Berücksichtigen Sie dabei die Farbe und Gleichmäßigkeit des Untergrunds.

  • Mögliche Ursache

    Die Übertragungseffizienz der Beschichtung auf die Sprühanlage ist nicht optimal.

  • Lösung

    Zur Verbesserung der Übertragungseffizienz können verschiedene Strategien eingesetzt werden. Luftfeuchtigkeit, sowohl in der Spritzkabine als auch im Pulver, verringert die Übertragungseffizienz. Die elektrische Erdung sollte sorgfältig geprüft werden. Bei Bedarf liefern wir ein Additiv zur Steigerung der Übertragungseffizienz.